Wellington, Südinsel und Rotorua
1 April 2008 by schroed
Nach unserem Aufenthalt in Taupo machten wir uns auf den Weg nach Wellington, die im Süden der Nordinsel gelegene und mit knapp 400.000 Einwohnern populationsmäßig ungefähr zwei Drittel kleiner als Auckland geratene Hauptstadt Neuseelands. Auf dem Weg dorthin statteten wir dem Army Museum einen spontanen Besuch ab. Von Wellington aus nahmen wir dann die Picton-Fähre auf die Südinsel, um von Marahau eine zweitägige Tour in den Abel Tasman Nationalpark anzutreten. Am ersten Tag paddelten wir in einem Kayak die Küste ab, um am zweiten Tag ein weiteres Stück per pedes zurückzulegen.
Leider hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter: In den letzten drei Monaten gab es dort drei Regentage. Den heftigsten davon erfuhren wir am zweiten Tag unserer Tour. Das hat zwar den Vorteil, dass man sich keine Sorgen um Sonnenbrand machen braucht; leider trübt dies aber auch den Spaßfaktor ein wenig, was nicht heißen soll, dass wir diesen Tag nicht noch lange in Erinnerung behalten werden… Wann steht man schon mal knapp eine Stunde bei strömendem Regen und orkanartigem Sturm an einem goldenen Sandstrand? Unsere Routenplanung wollten wir jedenfalls nicht aufgrund des meist subpräzisen Wetterberichts anpassen. Trotzdem: Auch beim zweiten Mal ist es einfach wunderschön, definitiv einer meiner Lieblingsplätze in Neuseeland.
Anschließend ließen wir uns in Nelsons Paradiso nieder – Neuseelands wohl beliebtestem Backpacker in einer alten Villa. Dort gibt es zu Standardpreisen neben vielen netten Leuten einen großen Pool, eine Sauna, einen Spa, zwei große Küchen, einen Chill-Out-Bus, diverse Multimedia-Einrichtungen sowie kostenloses Frühstück und eine Suppe zum Dinner. Es ist in der Regel lange im Voraus ausgebucht, weshalb wir uns rechtzeitig um eine Reservierung gekümmert hatten.
Am nächsten Tag ging es gestärkt zurück in die Mitte der Nordinsel, nach Rotorua, wo neben Schwefelgeruch auch eine Maori-Experience im Te Puia auf uns wartete. Wir durften Kiwis und zwei aktive Geysire bewundern sowie in einem Marae (Versammlungsplatz) einer traditionellen Aufführung beiwohnen. Seit dem letzten Mal vor zweieinhalb Jahren hat sich nicht nur der Eintrittspreis, sondern auch das Informationsangebot deutlich erhöht. Anschließend ging es dann nach Raglan, wo für die nächsten beiden Tage Surfen auf dem Plan steht.
Hey cool… ihr seid im Abel Tasman-Park gewesen. Ich hoffe ihr habt den Seals (http://tinyurl.com/yws9vq) schöne Grüße von mir bestellt 🙂 Habt ihr auf dem Hausboot übernachtet?
Grüße aus Lev.
Chris
Aber natürlich haben wir den Seals schöne Grüße von dir bestellt, während wir mit High-Speed an ihnen vorbeigepaddelt sind. 😉
Hausboot haben wir nicht gemacht, dafür aber ne “Hut”. War auch cool.
ciao,
Mathoul