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República Argentina

17 May 2008 by schroed

Unser Spanischkurs hatte natürlich nicht nur Vokabeln- und Grammatikbüffeln zum Ziel. Vielmehr wollten wir mehr über die lateinamerikanische Kultur erfahren, uns die Zusammenhänge einmal aus südamerikanischer Sicht erklären lassen und insbesondere keine “Touriaction” durchziehen, was uns in Bali und Ozeanien ja auch schon gelungen war. Dieser Beitrag soll ein paar Anekdötchen erzählen sowie einen Überblick über Argentinien im engeren und weiteren Sinne geben, bei dem der geschichtliche Fokus auf den letzten 65 Jahre liegen wird. Um ihn nicht noch länger werden zu lassen und weil ich ja nicht nur zum Texten die Reise angetreten hatte, habe ich verschiedene Dinge bewusst nicht weiter thematisiert beziehungsweise konkretisiert…

Die Besiedlung Argentiniens durch verschiedene, insbesondere nordamerikanische Stämme liegt bereits etliche Jahrtausende zurück und auch die Inkas weiteten ihr Reich vor 600-800 Jahren in Richtung Süden aus. Die ersten Europäer erreichten Argentinien um 1500, kurz danach begann die spanische Kolonialisierung, gefolgt von einer italienischen Einwanderungswelle, die im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt fand. Wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, wurde Argentiniens Unabhängigkeit von Spanien 1816 offiziell ausgerufen – die Revolution begann bereits sechs Jahre zuvor, im Jahre 1810, inspiriert von der französischen Revolution.

Am Rande sei noch mal erwähnt, dass das aus 23 Provinzen bestehende Argentinien rund 40 Millionen Einwohner hat, wovon über ein Viertel in Gran Buenos Aires (Ballungsraum Bs As – Hauptstadt Argentiniens, nicht zu verwechseln mit der Provinz Bs As) und mehr als 60 Prozent in den drei Provinzen Bs As, Cordoba und Santa Fe leben. Die argentinische Bevölkerung stammt wohl zu 90 Prozent von Europäern ab, davon etwas mehr als ein Drittel aus Spanien und etwas weniger als ein Drittel aus Italien sowie drei bis vier Prozent aus Deutschland. Argentinien ist geographisch gesehen nicht ganz so lang wie Chile, mit einer Fläche von 2,8 Millionen km² dafür aber fast vier mal so groß; zum Vergleich: Ungefähr acht mal so groß wie Deutschland.

Im besagten Zeitraum gab es einen permanenten Wechsel zwischen Militärregierung und Demokratie beziehungsweise teilweise Quasi-Demokratie. Während der Militärdiktatur 1943-46 wurde der 1895 in Bs As geborene Juan Perón in seinem Amt als General und Minister immer wichtiger und einflussreicher. 1946 wurde er schließlich Präsident und 1951 wiedergewählt, 1955 dann allerdings vom Militär gestürzt. Perón konnte durch seine Politik bei der arbeitenden Bevölkerung punkten, war bei vielen aber aufgrund seiner faschistischen Weltanschauung verhasst. Generell wird er oft als Diktator bezeichnet, genau genommen war er das aber nicht. Etwas paradox ist auch, dass er sowohl linke als auch rechte Elemente in seiner Politik vereinte.

Im zweiten Weltkrieg hatten sich die meisten südamerikanischen Staaten mit den USA verbündet. Argentinien hing jedoch wirtschaftlich stark von Deutschland ab, weshalb man eine Allianz mit Hitler einging und vielen Faschisten Zuflucht gewährte, die in Südamerika dem Nationalsozialismus frönten und von Argentinien aus unter anderem Propaganda betrieben. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg flüchteten zahlreiche Nazis über diverse Routen, wobei viele in Argentinien sowie in Paraguay, Chile und Brasilien untertauchten.

Der bekannteste Nazi, der nach dem Holocaust in Argentinien untertauchen konnte, war Adolf Eichmann. Er wurde vom Mossad aufgespürt und nach Jerusalem gebracht, wo ihm dann der Prozess gemacht wurde. Andere traten irgendwann vor die Kamera und wieder andere werden auch heute noch gejagt. Gerüchten nach soll selbst Hitler in der argentinischen Provinz Cordoba abgetaucht sein – dies war zwar nur eine von Stalin verbreitete Lüge, viele Menschen glaubten sie aber.

Die nächste “Demokratie” gab es erst wieder 1958, allerdings durften keine Peronisten zur Wahl antreten, im Gegensatz zur Unión Cívica Radical (UCR), der ältesten Partei Argentiniens. 1962 kam es wieder zu einem Militärputsch und 1963 gab es einen weiteren Demokratieversuch, bei dem wieder keine Peronisten antreten durften. 1966 folgte ein weiterer Militärputsch.

Erst 1973 versuchte man dann wieder eine Demokratie aufzubauen, diesmal auch mit Peronisten – zwar nicht Juan Perón persönlich, aber ein “Mittelsmann”, der kurz nach der Wahl zurück trat um Neuwahlen zu bewirken. Dabei wurde dann Juan Perón, der aus dem Exil in Spanien weiterhin politisch aktiv geblieben war, wieder zum Präsidenten gewählt. Ein Jahr später starb er jedoch, weshalb seine dritte Frau beziehungsweise die Vizepräsidentin Argentiniens Isabelle Perón an die Macht kam. Im Gegensatz zu seiner zweiten Frau, Evita Perón, die im Alter von 33 an Krebs starb und sowohl in Argentinien als auch international einen sehr guten Ruf genoss, war Isabelle Perón nicht sehr beliebt.

Zwei Jahre später, 1976, wurde Isabel Perón vom Militär gestürzt und es begann die bis dato letzte und wahrscheinlich grausamste Militärregierungsperiode, die bis zum Jahr 1983 anhielt. Die Verschleppungen von und Morde an innen- und außenpolitischen Gegnern nahmen bereits unter Isabelle Perón deutlich zu, da die von Juan Peróns “Wohlfahrtsminister” López organisierte Alianza Anti-Communista de Argentina (AAA) deutlich an Macht gewinnen konnte. Alleine aus der Zeit von 1976-83 gibt es “offiziell” um die 18.000 Vermisste (höchste Zahl Südamerikas), die Dunkelziffer wird jedoch auf über 30.000 geschätzt.

Seit 1983 ist Argentinien nun dauerhaft eine Demokratie. Cristina Fernández de Kirchner, Ehefrau des vorherigen Präsidenten Néstor Kirchner, ist seit 2007 als Präsidentin im Amt. Seit 1983 ist jedoch ebenfalls viel passiert. Zum Beispiel wechselten sich Verstaatlichungen und Privatisierungen wichtiger Entitäten ab, was selbstverständlich der Wirtschaft nicht sonderlich gut getan hat und Argentinien Stück für Stück in die Krise trieb. Ein weiterer Grund für die Argentinien-Krise – die auch heute noch spürbar ist – war, dass Anfang der 90er Jahre der argentinische Peso eins zu eins an den US-Dollar gekoppelt wurde. Dies stoppte zwar die Inflation, entsprach aber einer absoluten Überbewertung und führte schließlich dazu, dass nur noch im Ausland investiert wurde.

Zwischen 2001 und 2002 brach dann das Bankensystem zusammen. Man sollte bedenken, dass Argentinien in der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts zu den reichsten Ländern der Welt gehörte. Nun verloren plötzlich zahlreiche Menschen ihr Vermögen und damit auch das Vertrauen in den Finanzdienstleistungssektor. Das Gefälle zwischen Arm und Reich klaffte wieder einmal massiv auseinander. Wegen der gesteigerten Kriminalität wurden “Country-Clubs” zusehends populärer, in denen sich die Reichen vom “Pöbel” abschotten. Viele verlassen diese Wohngebiete nur, um zum Einkaufen oder zur Arbeit zu fahren, wo sie jeweils direkt in den Tiefgaragen abtauchen können.

Heute entspricht ein Peso ungefähr dreieinhalb US-Dollar. Damit ist er zwar unterbewertet, dies wird aber absichtlich in Kauf genommen, um den Export zu fördern. Gleichzeitig ist dies gut für den Tourismus oder den Arbeitsmarkt, weil durch den vorrangigen Verkauf inländischer Produkte (Importkleidung ist zum Beispiel für die breite Bevölkerung viel zu teuer) Arbeitsplätze erhalten bleiben. Aber auch diese Medaille hat eine Kehrseite, da durch den starken Export gewisser Produkte die Nachfrage das Angebot übersteigt, wodurch beispielsweise Grundnahrungsmittel immer teurer werden.

Eine interessante Erkenntnis war, dass die Argentinier in der Regel Deutsche sehr gerne mögen. Hier haben wir die verschiedensten Erfahrungen gemacht. Es sei jedoch gesagt, dass dies nicht auf US-Amerikaner und Engländer zutrifft. Nach einer Umfrage aus dem Jahr 2002 mögen über 90 Prozent der Argentinier keine US-Amerikaner – dieser Prozentsatz dürfte heute noch mal höher ausfallen. Estados Unidos (EE UU) ist dann auch nicht nur ein Substantiv, sondern auch ein Adjektiv (“das ist total EE UU”). Dass dies so ist hat insbesondere historische Gründe, nicht zuletzt in Bezug auf die letzte Militärregierung, bei der die USA ordentlich ihre Finger im Spiel hatten.

Steigt man nun beispielsweise in ein Taxi ein oder betritt ein Restaurant und macht dabei den Eindruck, “Americano” zu sein, wird man in Argentinien in der Regel nicht sonderlich nett behandelt. Anders ist dies hingegen, wenn man sagt, dass man Deutsch ist. Man könnte generell von einer positiven Korrelation mit dem Service-Niveau sprechen. Möchte man jemanden nicht direkt darüber informieren, dass man Deutsch ist, kann man dies auch indirekt mit Hilfe eines “ja ja ja, gut gut gut” tun. Das hat bei uns jedenfalls oft Wunder bewirkt…

Noch besser ist, wenn man durchblicken lässt, dass man Spanisch lernt oder lernen möchte. Dies unterscheidet einen dann auch vom durchschnittlichen Americano. Wir konnten unseren Ohren nicht trauen, als wir an diversen Orten gehört haben “why don’t they say that in English, I can’t understand a word”. Die Landessprache lernen ist natürlich total abwegig, man redet lieber gaaaanz langsames und möglichst lautes Englisch mit den Menschen, dann verstehen die einen schon – schließlich spricht ja die ganze Welt Englisch.

In der Parilla (Fleischrestaurant) nahe unserer Sprachschule wurden wir zum Beispiel plötzlich vollkommen anders behandelt, als man gemerkt hatte, dass wir Deutsch sind. Plötzlich brachte man uns Grillkäse und Würstchen gratis. Dies honorierten wir mit einem guten Trinkgeld und fortan wurden wir wie die Könige behandelt. Die Deutschen haben auf jeden Fall ein sehr gutes Standing in Argentinien, wahrscheinlich sogar das beste im Vergleich zu anderen südamerikanischen Staaten. Viele Leute tragen hier sogar Bundeswehrhemden mit Deutschlandfahne in ihrer Freizeit…

Ähnlich wie mit Americanos verhält es sich dann auch mit den Engländern, wobei wieder historische Gründe ausschlaggebend sind. Generell gab es die verschiedensten Kämpfe, spezielles Augenmerk kommt aber dem Falklandkrieg von 1982 zu. Als Argentinien 1816 unabhängig von Spanien wurde und 1820 Anspruch an den Falklandinseln (Islas Malvinas) anmeldetet, resultierte dies in einem Konflikt mit den Engländern, die 1832-33 schließlich die Inseln eroberten.

150 Jahre später, 1982, kam es wieder zu einem Krieg, als der damalige de-facto Präsident die Falklandinseln mit militärischen Mitteln vergebens zurückerobern wollte. Heute wird auf diplomatischem Wege versucht, eine Lösung in dieser Angelegenheit zu finden. Dabei geht es selbstverständlich nicht nur darum, unter welche Flagge die Inseln stehen sollen, sondern wie so oft zu einem großen Teil um die Bodenschätze…

Der Konflikt spiegelt sich seitdem aber auch auf verschiedenen anderen Schauplätzen ab. Nicht zuletzt beim Fußball, dem argentinischen Nationalsport. Es gibt wohl nur sehr wenige Menschen in Argentinien, die nicht dem Fußball komplett verfallen sind. Nach allen wichtigen nationalen und internationalen Spielen versammeln sich die Fans um den Obelisken im Herzen von Buenos Aires, um bis spät in die Nacht zu feiern. Bei WM-Spielen ist dann hin und wieder auch mal die ganze Av. 9 de Julio um den Obelisken voll mit Menschen.

Die meisten Fans teilen sich einigermaßen gleichmäßig auf die beiden großen Teams Boca Juniors und River Plate auf. Beide Teams haben selbstverständlich auch Hooligans, die wohl oft nicht nur mit Fäusten kämpfen, sondern auch Schusswaffen mit ins Spiel bringen. Außerdem soll es teilweise wohl mafiaartige Strukturen geben, die dann auch mal hohe Fußballoffizielle erpressen, um ihre Interessen durchzusetzen. Das ein oder andere Flugzeug mit Fans soll zum Beispiel nicht aus der Tasche der Passagiere bezahlt worden sein.

Ganz interessant fand ich auch die Aussage, dass nicht immer nur die radikalen Fans mit Kämpfen anfangen – die Polizei mischt auch gerne mal mit. Generell ist die Polizei in Argentinien wohl recht korrupt, wie in fast jedem südamerikanischen Land (außer Chile), insbesondere weil die Gehälter einfach zu gering sind. Sehr einladend ist auch zum Beispiel, wenn Beamte der “Policia Turistica” mit Hand an der Waffe an der Straßenkreuzung stehen.

Generell sieht man in Südamerika verhältnismäßig viele Waffen, sei es beim Securiy-Personal im Einkaufzentrum oder beim Team von vier schwer bewaffnete Personen, die das Auffüllen eines Geldautomaten oder die Abholung einer Supermarktkasse absichern. Was wir in Uruguay gesehen haben, war wirklich schon zu heftig. Wir wollten dann aber kein Foto machen, da die Personen nicht so aussahen, als seien sie zum Spaßen aufgelegt. Ein Mitschüler aus unserer Sprachschule, ein deutscher Medizinstudent der zurzeit im Krankenhaus in Buenos Aires arbeitet, meinte zum Beispiel, dass er jeden Tag Personen mit Schussverletzungen sieht…

Aber zurück zum Fußball. Paradebeispiel für den Konflikt mit England im Fußball ist das WM-Spiel Argentinien gegen England von 1986, als Maradona mit seinem zweiten Tor den Sieg gegen die Engländer einläutete. Während das 1:1 als eines der besten Tore in die Fußballgeschichte einging, war das 2:1 sehr umstritten, weil sich später herausstellte, dass wohl seine Hand mit im Spiel war. Er äußerte sich lange Zeit nicht dazu und berief sich lieber auf “la mano de dios” (die Hand Gottes). Wie auch immer, dieser Sieg kam den Argentiniern sehr gelegen. Und auch heute noch hört man Argentinier im Stadion singen: “El que no salta es un inglés” (wer nicht hüpft ist ein Engländer).

Die WM 1986 war sowieso sehr entscheidend, da Argentinien Deutschland im Finale schlug. Bei der nächsten WM 1990 gewann dann Deutschland gegen Argentinien das Finale. Als 1978 die WM in Argentinien ausgetragen wurde, soll es wohl nicht immer ganz mit rechten Mitteln zugegangen sein. Damals gewann Argentinien das Finale gegen Holland. Im Anschluss sagten dann viele Spieler, dass sie von Offiziellen der Militärregierung erpresst beziehungsweise zum Verlieren genötigt wurden…

Neben Perón und Maradona darf natürlich auch Ernesto “Che” Guevara als wichtige argentinische Persönlichkeit nicht fehlen. Er wurde 1928 im argentinischen Rosario als Sohn wohlhabender Eltern geboren und 1967, nach zwei großen Südamerikareisen und politischen Kämpfen in Guatemala, Mexiko, Kuba, Kongo und Bolivien vom bolivianischen Militär hingerichtet. Che war bekanntermaßen ein Politiker, studierter Mediziner, Revolutionär sowie Guerillaführer und hatte unter anderem in Argentinien viele Anhänger und Sympathisanten, was gewissermaßen auch heute noch zutrifft. Das Wort “che” heißt übersetzt außerdem so viel wie “hey” und wird von Argentiniern häufig verwendet, was ihm in Kuba diesen Spitznamen einbrachte.

Über ihn wurde viel Gutes geschrieben, allerdings gibt es teilweise natürlich auch den ein oder anderen Kritikpunkt, nicht zuletzt sein teilweise skrupelloses und brutales Vorgehens im Rahmen seines politischen Kampfes. Zu erwähnen ist auch noch, dass der Verkauf von T-Shirts und anderen Produkten mit seinem Foto komplett gegen seine Weltanschauung verstößt. Denn abgesehen davon, dass viele dies nur tragen, weil es irgendwie “cool” oder “rebellisch” ist, ohne zu wissen, worum es überhaupt geht, hat er sich immer gegen kapitalistische Vermarktungen ausgesprochen…

Abschließend lässt sich eigentlich nur noch sagen, dass wir beide sehr angetan von Argentinien sind. Das Land ist unglaublich vielfältig, die Menschen sind sehr nett, man kann tagsüber und nachts viel unternehmen, die Geschichte ist interessant und das Wetter ist sehr angenehm. Man kann letztlich schon gut verstehen, dass so viele Europäer hier her ausgewandert sind…

Posted in Südamerika

One Response to “República Argentina”

  1. on 18 May 2008 at 2:16 pm1P.

    Ihr könntet einen PR-Vertrag mit Argentinien abschließen, das Land würde davon profitieren. Interessanter Artikel, auch deshalb, weil eine Ikone der 68iger, nämlich Che, so herrlich unideologisch vorgestellt wird.

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