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Willkommen in Buenos Aires

Nach einem zweistündigen Flug kamen wir im knapp dreizehn Millionen Einwohner starken Buenos Aires an (ungefähr ein Viertel der argentinischen Bevölkerung). Die Zollabfertigung war im Gegensatz zu manch anderem Land sehr unkompliziert: Wir wurden einfach vorbeigewunken. Draußen wartete auch schon unser Transport zum Apartment (“don’t trust the cab drivers”), in dem wir uns die nächsten vier Wochen aufhalten werden. Hier haben wir zum gleichen Preis wie für zwei Betten in einem neuseeländischen Backpackers-Mehrbettzimmer eine Küche, ein Wohnzimmer, ein Bad und ein Schlafzimmer sowie schnelles Internet, ein kleines Soundsystem, Klimaanlage und Kabelfernsehen…

KücheWohn- / EsszimmerSchlafzimmer

Zu unserem Erstaunen erwartete uns ein in Rauch gehülltes Buenos Aires, da argentinische Landwirte und Viehzüchter durch Brandrodung fruchtbares Land gewinnen wollten. Die Situation eskalierte dann aber leider etwas… Mal sehen, wann sich die Luft wieder normalisiert hat. Eine Stadterkundung haben wir jedenfalls erstmal verschoben, weil es draußen nicht wirklich angenehm ist…

Das Ergebnis der Brandrodungen (Feinstaub gibts hier nicht!)Das Ergebnis der Brandrodungen 2Das Ergebnis der Brandrodungen 3

Am Montag beginnt unsere Sprachschule. Danach sind wir hoffentlich in der Lage, besser mit den Locals zu kommunizieren, denn mit Spenglisch kommt man in der Regel nicht wirklich weit.

República de Chile

Chile wird oft als das reichste Land Südamerikas bezeichnet und gilt prinzipiell als guter Einstieg in die südamerikanische Kultur. Es ist von der Fläche her doppelt so groß wie Deutschland, erstreckt sich jedoch über eine Länge von ungefähr 4000 Kilometern (17ter bis 56ster Grad südlicher Breite). Das Verhältnis von Arm und Reich liegt etwa bei 50 zu 50 Prozent – im Gegensatz zu anderen südamerikanischen Ländern, wo dies oft eher 90 zu 10 ausmacht. Während die sozialen Unterschiede in Mitteleuropa ja eher fließend sind, klaffen die beiden Extreme in Südamerika hingegen meist deutlich auseinander.

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Santiago de Chile

Santiago hat über fünf Millionen Einwohner und macht damit ein Drittel der chilenischen Bevölkerung aus. Es ist umgeben von den Gipfeln der Anden, was in Kombination mit wenig Regen für eine der schlechtesten Luftqualitäten weltweit sorgt, da der Smog weder weggeweht noch auf den Boden gespült wird.

Die Woche in Santiago verging wie im Fluge. Man kann nicht gerade behaupten, dass wir es in der Zeit geschafft hätten, unser 16-Stunden-Jetlag vollständig zu überwinden. Dies lag nicht zuletzt daran, dass in unserem Backpackers Leute aus der ganzen Welt jeden Abend bis spät in die Nacht beisammen saßen und wir dies einem konventionellen Tag-Nacht-Rhythmus vorzogen, den wir die nächste Zeit in Argentinien wegen des Sprachkurses sowieso haben werden. Untergebracht waren wir im “La Casa Roja” (rotes Haus), ein historisches Kolonialstilhaus aus dem späten neunzehnten Jahrhundert, über das viele Geschichten kursieren. Unter anderem darüber mehr im nächsten Beitrag…

Vor zwei Jahren hatte ich auf dem Weg von Neuseeland nach Deutschland schonmal einen Zwischenstopp in Chile und besuchte Pato in Santiago und Loreto im Küstengebiet Viña del Mar (beide hatte ich in Neuseeland kennengelernt). Mit Pato verbrachten Christian und ich diesmal zwei Abende; mit Loreto gab es leider kein Wiedersehen, da sie momentan in den USA unterwegs ist. In unserer zweiten Nacht trafen wir uns außerdem mit Lenzi und Sebastian, die auf der Durchreise aus dem Süden Chiles in den Norden Südamerikas waren. Fazit: Thumbs up!

La Casa RojaLa Casa Roja 2La Casa Roja 3Präsidentenpalast La MonedaTreffen mit Lenzi und SebastianTreffen mit Lenzi und Sebastian 2Das Ende eines lustigen Abends…Der wahrscheinlich schönste Straßenhund Chiles…Kolonialstil…Stadtautobahn: Hier kommt deutsche PKW-Maut-Technolgie zum Einsatz, die in Europa keine Abnehmer gefunden hat…Random Stadtbild…Noch mehr Kolonialstil, allerdings nur noch die Grundmauern…Tribunales de JusticiaModerne Osterinselkunst!Kunstmarkt…Old meets new…BellavistaCablecar zur Marienstatue auf dem Cerro San CristóbalSantiago…Virgen de la Immaculada Concepción……MetroWiedersehen mit PatoGruppenfoto im Backpackers (England, Kanada, Belgien und Deutschland)AbschiedsabendDie Anden aus der Vogelperspektive

Abschied von Neuseeland

Nun ist also auch die Zeit in Neuseeland vorbei – schon mal wieder traurig irgendwie. Ich bin gespannt, wann es mich das nächste Mal nach Ozeanien verschlägt. Die letzte Woche verbrachten wir in Auckland, haben uns mit Rino (meinem Lieblingsmaori), Lucky und Rose getroffen sowie mit Jo und Michelle das kostenlose Daylight Saving Festival besucht, bei dem unter anderem Fat Freddy’s Drop gespielt haben. Ungefähr 10.000 Leute haben es uns gleich getan und sind bei gutem Wetter in den Grey Lynn Park gekommen, um die Winterzeit zu begrüßen. Außerdem haben wir Lars und Tina besucht, die noch für die nächsten drei bis vier Jahre in Neuseeland sein werden.

Zusätzlich haben wir uns Auckland vom Mount Eden aus angeschaut, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Von dort hat man ungefähr das gleiche Panorama wie vom Observation Deck des Sky Towers. Am letzten Tag haben wir dann nochmal unter anderem mit Rino und Michelle ordentlich gefeiert und am nächsten Morgen ein letztes Frühstück eingenommen.

Nach einem zwölfstündigen Flug sind wir nun in Santiago de Chile angekommen und haben den heutigen Tag damit verbracht, das Jetlag loszuwerden. Ob es uns gelungen ist, werden wir dann morgen sehen…

British Michelle und Seb auf der Wiese vor der BühneChris fühlt sich auch direkt wohlUnd Jo ist auch gekommenFat Freddy’s Drop - Neuseelands großartige Reggae-Dub-ComboAuckland vom Mount Eden ausMount Eden ist einer der rund 60 Vulkane um AucklandJoa…Ein Distanzanzeige: Berlin 17.748 km, Paris: 18.550 km, London: 18.339 kmRino mit den zwei Pakeha - er ist in der Regel nicht annähernd so ernst, wie er auf dem Bild rüberzukommen versucht… ;)Unvollständiges Gruppenfoto… mit Flasherin im Hintergrund, großer Sport :)Frühstück am nächsten Morgen - Rinos Abschiedsgeschenk: Ein AUT (Auckland University of Technology) Maori T-ShirtWir hatten viel Spaß…

Raglan und Piha

Zum Surfen hat es uns dann doch nicht nach Muriwai verschlagen, sondern nach Raglan und Piha, weil es auf dem Weg lag beziehungsweise von der City besser zu erreichen war. Piha ist einer der Westcoast-Strände Aucklands und Raglan befindet sich ungefähr 100 Kilometer südlich von Auckland. Seb hat sich waghalsig unter Einsatz des Lebens der Kamera durch die Fluten auf eine Sandbank begeben, um ein paar Actionpics zu schießen. Dass die Kamera einen Schnellauslösemodus hat, fanden wir aber leider erst danach heraus. Auf den Fotos sieht außerdem natürlich alles viel kleiner aus…

Raglan BeachRaglan Beach 2Raglan Beach 3Raglan Beach 4Raglan Beach 5Manu BayWhale BayJust another SunsetPiha Beach (normalerweise links große und rechts kleine Wellen)Immer schön eincremen :)Piha Beach 2Piha Beach 3Seb ready to goSchöne WellenDas hat offensichtlich Spaß gemacht!Jetzt ist Chris an der ReiheGanz schön was los hierIst es ein Wal? Ist es ein Hai? Nein, das ist der große Weiße…Fast…Jetzt aber…Prima Äktschön!

Aotearoa

Heute habe ich mir etwas Zeit genommen, um diesen Text über Neuseeland (auf Maori Aotearoa, übersetzt das “Land der großen weißen Wolke”) und ein paar angrenzende Themenkomplexe zu finalisieren, an dem ich immer mal wieder ein bisschen was geschrieben habe. Dabei habe ich versucht, die Ausführungen sowohl für Personen, die bereits am anderen Ende der Welt waren, als auch für diejenigen, die noch nicht das Vergnügen hatten, interessant zu gestalten. Denjenigen, die sich generell lieber nur Fotos anschauen beziehungsweise ungern längere Texte lesen, sei an dieser Stelle geraten, auf den nächsten Beitrag zu warten…

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Wellington, Südinsel und Rotorua

Nach unserem Aufenthalt in Taupo machten wir uns auf den Weg nach Wellington, die im Süden der Nordinsel gelegene und mit knapp 400.000 Einwohnern populationsmäßig ungefähr zwei Drittel kleiner als Auckland geratene Hauptstadt Neuseelands. Auf dem Weg dorthin statteten wir dem Army Museum einen spontanen Besuch ab. Von Wellington aus nahmen wir dann die Picton-Fähre auf die Südinsel, um von Marahau eine zweitägige Tour in den Abel Tasman Nationalpark anzutreten. Am ersten Tag paddelten wir in einem Kayak die Küste ab, um am zweiten Tag ein weiteres Stück per pedes zurückzulegen.

Leider hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter: In den letzten drei Monaten gab es dort drei Regentage. Den heftigsten davon erfuhren wir am zweiten Tag unserer Tour. Das hat zwar den Vorteil, dass man sich keine Sorgen um Sonnenbrand machen braucht; leider trübt dies aber auch den Spaßfaktor ein wenig, was nicht heißen soll, dass wir diesen Tag nicht noch lange in Erinnerung behalten werden… Wann steht man schon mal knapp eine Stunde bei strömendem Regen und orkanartigem Sturm an einem goldenen Sandstrand? Unsere Routenplanung wollten wir jedenfalls nicht aufgrund des meist subpräzisen Wetterberichts anpassen. Trotzdem: Auch beim zweiten Mal ist es einfach wunderschön, definitiv einer meiner Lieblingsplätze in Neuseeland.

Anschließend ließen wir uns in Nelsons Paradiso nieder – Neuseelands wohl beliebtestem Backpacker in einer alten Villa. Dort gibt es zu Standardpreisen neben vielen netten Leuten einen großen Pool, eine Sauna, einen Spa, zwei große Küchen, einen Chill-Out-Bus, diverse Multimedia-Einrichtungen sowie kostenloses Frühstück und eine Suppe zum Dinner. Es ist in der Regel lange im Voraus ausgebucht, weshalb wir uns rechtzeitig um eine Reservierung gekümmert hatten.

Am nächsten Tag ging es gestärkt zurück in die Mitte der Nordinsel, nach Rotorua, wo neben Schwefelgeruch auch eine Maori-Experience im Te Puia auf uns wartete. Wir durften Kiwis und zwei aktive Geysire bewundern sowie in einem Marae (Versammlungsplatz) einer traditionellen Aufführung beiwohnen. Seit dem letzten Mal vor zweieinhalb Jahren hat sich nicht nur der Eintrittspreis, sondern auch das Informationsangebot deutlich erhöht. Anschließend ging es dann nach Raglan, wo für die nächsten beiden Tage Surfen auf dem Plan steht.

Abschied vom Lake TaupoEin Abstecher im Army MuseumSkydiveMisslungener SkydiveANZAC (Australian New Zealand Army Corps)Hartes KriegsgerätDeutsche und Britische Flugzeuge (Bevölkerungsschutz)Propaganda und Poisend Youth: Deutsche Geschichte aus neuseeländischer PerspektiveLeben im FeldIm Hafen von WellingtonMarahau Beach bei EbbeKayakingSeelöwenSchöner StrandNoch ein schöner StrandTrackender Chris - ja genau, der Dschungel Neuseelands ist nicht gefährlicher als deutscher Wald, da ja alle giftigen Tiere in Australien sind ;)Trackender SebSchöner AusblickEin weiterer schöner StrandUnd noch ein schöner StrandEin Pfad durch die EbbeAufziehendes UnwetterNaß und kalt…Eingang zu Te Puia, RotoruaAnimation der Maori-Gottheiten, hier Feuer (verantworlich für die Entstehung der Geysire)Ein Maori-Krieger erkundet die Absicht der BesucherWillkommensritualTraditionelle Aufführung inklusive Haka (Kriegstanz)Geysir-TerassenHeisswasserteicheZwei aktive Geysire (teilweise zwischen 15 und 30 Meter hoch)Webschule (traditionelles Flachsweben)Schnitzschule (traditionelles Carving von Holz, Knochen und Stein)

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