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Angekommen

So, da bin ich nun also auch angekommen. Obwohl noch nicht mal der erste Tag richtig angefangen hat, gibt es doch schon etwas zu erzählen. Es ist sehr warm, so um die 30° im Schatten, und die Luftfeuchtigkeit ist zum Glück noch erträglich. Die Zeitzone Balis ist nicht wie erwartet die von Indonesien, sondern die von Singapur. Keine Ahnung, ob das damit zusammenhängt, dass Bali ehemals niederländische und Singapur ehemals britische Kolonie war. Möglicherweise hängt das aber auch mit der Sommer- und Winterzeit zusammen.

Für die Einreise braucht man ein Visum, dessen Preis davon abhängt, wie viele Wochen man im Land bleibt. Keine gute Idee ist, aus Versehen sieben Tage in das Formular einzutragen, obwohl man acht da ist. Die Woche lassen sie sich schließlich gerne bezahlen, worauf man dann auch sehr charmant aufmerksam gemacht wird.

Die Kriminalität der einheimischen Bevölkerung ist verschwindend gering, weil die Menschen hier sehr gläubig sind und die Angst, als Hund wiedergeboren zu werden, einfach zu groß ist als dass man sich solchen Gelüsten hingeben will. Schaut man sich die Hunde hier einmal an, kann man das auch sehr gut nachvollziehen. Continue Reading »

Vorwort

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich mir in Neuseeland, wo ich ein Jahr mit Studieren, Arbeiten und Rumreisen verbracht habe, geschworen, dass ich auf jeden Fall nochmal nach Ozeanien komme. Spätestens nachdem mein Studium an der Uni Köln beendet ist und bevor das ganztägige Arbeitsleben beginnt.

Seitdem ist viel passiert, zum Beispiel habe ich 22 Prüfungen hinter mich gebracht und meine Diplomarbeit abgegeben, bei der es um Chancen und Risiken von Mobile und Ubiquitous Computing geht. Ich muss sagen: Es fühlt sich gut an, mit dem Studium fertig zu sein. So richtig habe ich das momentan aber irgendwie noch nicht realisiert.

Glücklicherweise eröffnete sich auch die Gelegenheit, neben Praxiserfahrung nicht nur Fernweh, sondern auch die nötigen monetären Mittel für die Tour zu sammeln. Und weil mir mein Diplomarbeitsthema sehr viel Spaß gemacht hat, werde ich mich noch weitere zwei Jahre arbeitsbegleitend damit beschäftigen.

Christian, mein Kommilitone seit dem ersten Semester, war auch immer schon begeistert von Neuseeland und hatte sich früh dazu entschlossen, bei der Tour mitzumachen. Ein schöner Nebeneffekt von Neuseeland: So ziemlich alles liegt auf dem Hin- oder Rückweg… Informationen zur Reiseroute gibt es unter About.

Um die Frage zu beantworten, warum es mich ausgerechnet wieder nach Neuseeland zieht, habe ich einfach mal ein paar alte Bilder ausgekramt…

Muriway BeachAbel Tasman ParkNinety Mile BeachCoromandelCoromandelWaitakereSouth IslandRotoruaMilford Sound

Wir werden versuchen, hier regelmäßig Bericht zu erstatten. Dazu habe ich mein erstes Notebook mit Ubuntu wiederbelebt. Auch wenn es nicht mehr das neuste Modell ist, reicht es auf jeden Fall, um hin und wieder Mails zu checken und diesen Blog mit Inhalt zu füllen. Außerdem hat es den entscheidenden Vorteil, dass es sehr robust ist und ein Totalverlust kein Drama wäre.

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